Die Familie Scholl wohnte zum Zeitpunkt von Hans Geburt in Forchtenberg. Dort lebten sie bis 1930. In dieser Zeit wurden hier auch Elisabeth Scholl, Sophie Scholl und Werner Scholl geboren. In diesem Zeitraum war der Vater als Bürgermeister tätig. 1930 zog die Familie nach Ludwigsburg. Der Vater hatte sich als Wirtschaftsprüfer selbständig gemacht und suchte Arbeit. 1932 zogen sie weiter. Ab 1932 wohnten sie in Ulm, wo die Kinder ihre restliche Jugend erlebten. Hans und Sophie Scholl waren hier Teil der H-J bzw. Bund deutsche Mädels. Später blieb die Familie in Ulm. Dies traf jedoch nicht auf Hans und Sophie zu, die zum Studieren nach München zogen. Dort gründeten sie die „Weiße Rose“ und haben sich für die Ideale der „Weißen Rose“ eingesetzt. Beide studierten an der Ludwig-Maximilian- Universität. Die lag in der Ludwigstraße 25 in München. Hans Scholl studierte dort mit Willi Graf und Alexander Schmorell Medizin. Sophie Scholl studierte dort Biologie und Philosophie. Durch die Universität kannten sich viele Mitglieder der „Weißen Rose“ und hier übten sie viele Proteste wie das Beschmieren von Wänden oder das Verteilen von Flugblättern aus. Hans und Sophie Scholl wurden hier erwischt und verraten als die das sechste und letzte Flugblatt austeilten.Nach dem Prozess wurden Hans Scholl, Sophie Scholl und Christoph Probst in das Gefängnis München- Stadelheim. Nach wenigen Stunden wurde alle drei durch die Guillotine enthauptet und getötet. Ihre letzte Ruhestätte der drei befindet sich auf dem Friedhof der Perlacher Forst. Dieser befindet sich in München, neben dem Gefängnis München- Stadelheim