Ab Sommer 1939 studiert Hans an der Uni München Medizin und wird im Mai 1940 erstmal in den Kriegsdienst eingezogen. Er diente im Frankreich-Feldzug als Sanitäter an der Front. Er beschäftigt sich in Frankreich viel mit literarischen Werken über die Erneuerung der Literatur und Gesellschaft. Im April 1941 wird er in eine Studentenkompanie in München versetzt. Dort trifft Hans Scholl auf Alexander Schmorell, der später mit ihm die „Weiße Rose“ gründet. Ein Jahr später wird außerdem Willi Graf dort hin versetzt. Beide lernen sich kennen. Später ist Graf auch Teil der „Weißen Rose“.
Bei dem zweiten Einsatz werden alle drei an die Ostfront einbezogen. Scholl operiert viel, viele Amputation, die ihm Erfahrung in der Praxis liefern. Schmorell hingegen ist viel außerhalb des Operationsaals. Er sucht den Kontakt mit der russischen Bevölkerung. In dieser Zeit verbessert sich das Verhältnis zwischen Willi Graf und Hans Scholl.
Sophie Scholl nutzt diese Zeit. Sie findet viele neue Mitglieder für die Organisation und ist im generellen sehr aktiv.