Flugblätter waren nicht die einzige Ausdrucksform des Wiederstandes. Sie beschmierten zusätzlich Wände. Hans Scholl, Alexander Schmorell und Willi Graf nutzen dafür 3 Nächte im Februar, in denen sie Hauswände bemalten. Hierzu hat Alexander Schmorell eine 25 x 15 Zentimeter große Schablone angefertigt, mit Pinsel und schwarzer Teerfarbe werden die Parolen angebracht. Am Eingang der Universität wurden am 4 und 9 Februar 1943 wurde mehrfach „Freiheit“ und „Nieder mit Hitler“ schrieben. An Gebäuden am Marienplatz und am Viktualienmarkt sind am 16. Februar die Aufschrift „Massenmörder Hitler“ und durchgestrichene Hakenkreuze zu sehen. Die Parolen werden an etwa 30 Fassaden angebracht. Die Gestapo lässt die Aufschriften sofort entfernen, was nicht vollständig gelingt.
Wir haben in unserem Koffer ein Plakat nachgestellt, wie es von der „Weißen Rose“ hätte kommen könnte. Zudem haben wir ein Plakat erstellt, wie es heute von Aktivisten kommen könnte. Hierbei haben wir uns eher an einem Stil von jüngeren Leuten orientiert.